
Gründung des Bundes Schweizerischer Schwerhörigen-Vereine (BSSV) im Du Pont Zürich (Bild: Baugeschichtliches Archiv Zürich).


Die Kurse im Lippenlesen (damals noch Absehkurse genannt) gehörten zum ersten Angebot des BSSV. (Bild: Pro Audito Schweiz)


Ab 1921 und insbesondere in den Kriegsjahren – der BSSV empfiehlt das Tragen der Schutzbinde mit den drei schwarzen Punkten (Bild: Monatsblatt April 1920)


Der BSSV übernimmt die Redaktion des Monatsblatts, heute Dezibel. (Bild: Monatsblatt 1, 1922)


Der BSSV gründet eigene Hörmittelzentralen, um verschiedenen Missständen im bestehenden Hörgeräteverkauf entgegenzuwirken. (Bild: Schweizerisches Sozialarchiv)


Pro Audito führt die von Dr. med. h. c. Hans Petersen entwickelte Absehmethode ein. Diese "Zürcher Methode" wird bis heute - teilweise angepasst - in den Absehkursen angewendet. (Bild: Schweizerisches Sozialarchiv)


ZEWO-Zertifizierung: Der BSSV erhält das Gütesiegel für besondes vertrauenswürdige Non-Profit-Organisationen.


Ein wichtiges Verbandsziel wird verwirklicht: Die "Taubstummenanstalt" wird in die "Schweizerische Schwerhörigen-Schule Landenhof" umbenannt - dank der Mitwirkung des BSSV. (Bild: Landenhof)


Der erste, offizielle Ausbildungsgang in Zusammenarbeit mit der Heilpädagogischen Schule Zürich: Der BSSV professionalisiert die Ausbildung der Absehlehrer:innen. (Bild: Pro Audito Schweiz)


Die IV tritt in Kraft und entlastet damit viele Menschen mit Schwerhörigkeit finanziell. Der BSSV setzt sich zudem erfolgreich für die finanzielle Unterstützung der Hörgeräte-Neuanpassung im AHV-Alter ein.


Die Hörmittelzentralen des BSSV schliessen sich zu einer Vereinigung zusammen. Sie werden später an Private verkauft, bzw. in Aktiengesellschaften überführt. (Bild: Schweizerisches Sozialarchiv)


Das Sommerlager für Kinder und Jugendliche mit Schwerhörigkeit aus der ganzen Schweiz findet das erste Mal statt. (Bild: Pro Audito Schweiz)


Jahr der Behinderung: In der ganzen Schweiz bestreiten Menschen mit Schwerhörigkeit einen Teil der vielseitigen Veranstaltungen, die in allen Sprachregionen stattfinden. Beispielsweise die Tonbildschau "Schwerhörig - Hören und nicht verstehen" (Bild: Pro Audito Schweiz)


Untertitelung: Nachdem der BSSV bereits in den 1970er-Jahren forderte, dass Radio und TV zugänglicher werden, fordert Pro Audito Schweiz die SRG erneut auf, die Sendungen verständlicher zu gestalten. Stand 2026 sind rund 84% der SRG-Sendungen untertitelt. (Bild: SwissTXT)


Die SPEKO (Kommission Spätertaubte) wird ins Leben gerufen. Zentrales Thema: Das Cochlea-Implantat. Später wird die SPEKO in die CI-Interessengemeinschaft (CI-IG) überführt, da die meisten Mitglieder sich ein CI implantieren lassen. (Bild: Pro Audito Schweiz)


An der BEA in Bern wird die Ausstellung "Geheimnis Ohr" erstmals gezeigt. Sie ist ein grosser Erfolg und wird in den nächsten Jahren an verschiedenen Standorten gezeigt. (Bild: Pro Audito Schweiz)


Zum 75. Jubiläum des BSSV wird das Monatsblatt überarbeitet und erscheint neu unter dem Titel "dezibel". (Bild: Pro Audito Schweiz)


Verschiedene Jubiläums-Ausstellungen, der Sponsorenlauf, die Jubiläumsfeier und ein Theaterstück werden gut besucht. Die Festschrift "Hören und Verstehen" erscheint. (Bild: Siegfried Karg)


Aus dem Bund Schweizerischer Schwerhörigen-Vereine (BSSV) wird Pro Audito Schweiz.


Das Audiomobil der SUVA und Pro Audito Schweiz testen das Gehör der Parlamentarier:innen und sensibilisieren auf das Thema Schwerhörigkeit.


Das Behindertengesetz tritt in Kraft. Pro Audito Schweiz engagiert sich im Vorfeld stark für die Annahme.


Mit der neuen Dienstleistung Schriftdolmetschen erhalten Menschen mit Schwerhörigkeit barrierefreien Zugang zum privaten und öffentlichen Leben.


Im Juli wird das Pauschalsystem mit der Härtefall-Regelung eingeführt. Pro Audito Schweiz erkennt die Informationslücke rund um die Härtefallregelung und informiert Betroffene umfassend und professionell.


Pro Audito Schweiz übernimmt die Organisation des jährlichen CI-Forums, das seit 2006 von der CI-IG durchgeführt wurde. (Bild: CI-Forum 2015, Pro Audito Schweiz)


Stände- und Nationalrat nehmen die Motion von Josef Dittli an. Der selber schwerhörige FDP-Politiker erreicht damit, dass auch im AHV-Alter zwei Hörgeräte, nicht nur eines wie bisher, vergütet werden.


Pro Audito Schweiz wird 100. Verschiedene Kommunikationsaktivitäten rahmen das Jubiläum: Die Plattform „Offene Ohren“ und die Jubiläumsausgabe des dezibels.



























