Pro Audito in den Medien: Schwerverständliches bei den Hörgeräten

Pro Audito Co-Geschäftsleiterin Heike Zimmermann spricht im Interview mit «Seniorweb Schweiz» Klartext über Hörgeräte.

Redakteur Peter Steiger fasst die wichtigsten Punkte des Gesprächs mit diesen provokanten Worten zusammen: «Schlecht vergleichbare Offerten. Im Vergleich mit dem Ausland viel höhere Preise. Personal, das gerne teure Geräte verkauft. Zu tiefe Pauschalen für AHV-Bezüger. Zum Glück gibt es über den Hörgeräte-Markt auch Positives zu vermelden.»

Darauf folgt ein differenziertes, aber erhellendes Interview, in dem Heike Zimmermann zwar bestehende Missstände anprangert – «Die Preisgestaltung der Hörgeräte ist teilweise undurchsichtig » – aber keinen einfachen Sündenbock sucht: «Wir möchten auf keinen Fall alle Akustikerinnen und Akustiker in einen Topf werfen. Es gibt viele, die machen einen guten Job.»

Eindeutige Worte findet Zimmermann in Bezug auf die Hörschwelle, ab der die Sozialversicherung den Kauf eines Hörgerätes finanziell unterstützt: «IV-Versicherte erhalten ab einem durchschnittlichen Hörverlust von 20 Prozent eine Unterstützung. AHV-Rentnerinnen und -Rentner müssen einen Hörverlust von mindesten 35 Prozent haben. Diese Differenz ist gewaltig und aus unserer Sicht nicht tragbar.»

Danke an Journalist Peter Steiger für den pointierten und treffenden Artikel! Und danke ans Seniorweb Schweiz, dass ihr das Thema Schwerhörigkeit aufnehmt!

Hier geht’s zum Artikel (ohne Bezahlschranke): Seniorweb Schweiz: «Schwerverständliches bei Hörgeräten»

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